Sie ist tief eingedrungen in die uralten Archive von Stralsund, erlangte erstaunliches Wissen über die Vergangenheit dieser Stadt und wusste es meisterlich anzuwenden – in einer Fülle historischer Romane und Erzählungen. Die Rede ist von Wilhelmine Fleck (1864-1946), einer „alten Jungfer“ aus Schwerin, die irgendwie einen Narren gefressen hatte an Stralsund. Leseproben ihrer Geschichten über Klaus Störtebeker und die Wulflams, über Peter Walkow und Lambert Steinwich hören die Besucher der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung im Rahmen der 15. Langen Nacht des offenen Denkmals am 9. September 2017. Bei dieser Veranstaltung kann man eine ganz besondere Stimmung in der Stadt spüren. Von 19 Uhr bis Mitternacht öffnen Rathaus, Kirchen, Museen, alte Gewölbe, Speicher und Innenhöfe ihre Türen und laden zum Streifzug durch die Stralsunder Kunst- und Kulturszene ein.
In der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung im Museumshaus, Mönchstr. 38, können Sie jeweils um 19.30, 20.00 und 20.30 Uhr eine etwa 20-minütige Lesung über Wilhelmine Fleck erleben. Maximal 25 Zuhörer passen ins Lädchen, wenn alle eng zusammenrücken. Und nicht vergessen, an den Vorverkaufsstellen – wie der Stadt-Information oder der OZ-Geschäftsstelle – ein Eintrittsarmbändchen zu erwerben.






Marjana Gaponenko ist in der Ukraine geboren, lebt in Wien und schreibt wunderbare Romane in Deutsch: Die Autorin wird am 27. Juli 2017 auf Einladung der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung in Stralsund gastieren. Sie liest aus ihrem Erfolgsroman „Wer ist Martha?“, in dem es um einen hochbetagten Vogelkundler geht, der zum Lebensende grandios zu Hochform aufläuft. Und das im luxuriösesten Hotel der österreichischen Hauptstadt.


„Ein schönes Ambiente, tolle Bücher und schillernde Persönlichkeiten stehen auf der Tagesordnung. Und mittendrin – ich. Sophie, eine Praktikantin, die für zwei Wochen die Möglichkeit bekam, sich einen Einblick in diese facettenreiche Welt zu verschaffen. Obwohl die STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung nur 24 Quadratmeter umfasst, gab es dennoch genug Arbeiten zu erledigen, um mich zwei Wochen stundenlang zu beschäftigen, ohne dass auch nur ein Fünkchen Langeweile aufkam. Sogar die Tatsache, dass mein meistgenutztes Arbeitsgerät ein Swiffer war, verminderte mein Interesse an der dortigen Arbeit nicht. In den zwei Wochen lernte ich mehr über die Vielfalt der Literatur als je zuvor. Ich erfuhr auch viel über einige Autoren und erweiterte meine Kenntnisse in der regionalen Literatur. Diese Zeit vertiefte meine Liebe zu Büchern noch mehr und wenn ich könnte, würde ich am liebsten ein weiteres Praktikum in der Buchhandlung des STRANDLÄUFER Verlages absolvieren.“
