
Noch lange nach der Lesung am 24. August 2019 suchten Gäste des Abends das Gespräch mit Jenny Erpenbeck. Die beantwortete geduldig alle Fragen. Foto: P. Hoffmann
Bei ihrer ersten Lesung in Stralsund am 24. August 2019 hat die Berliner Regisseurin und Autorin Jenny Erpenbeck ihr Publikum restlos begeistert. Sie stellte Passagen aus ihrem neuesten Buch „Kein Roman“ vor und diskutierte anschließend mit den rund 40 Gästen über verschiedene Themen. Etliche Zuhörer erinnerten an ihre Großeltern Fritz Erpenbeck und Hedda Zinner, die zu DDR-Zeiten bekannte Künstler waren. Auch aus deren Biographien wusste Jenny Erpenbeck spannende Details zu berichten. Die Signierstunde mit der sympathischen Künstlerin zog sich lange hin, denn viele Gäste suchten persönlich das Gespräch mit ihr.
Die Veranstalter des Abends, Katrin und Peter Hoffmann von der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung, möchten der Autorin noch einmal herzlich danken, dass sie der Einladung nach Stralsund gefolgt ist. Ihr Dank gilt auch der Volkshochschule Vorpommern-Rügen am Tribseer Damm, deren Vortragsraum die Buchhändler erstmals nutzen durften und der sich hervorragend für solche literarischen Abende eignet. Da bahnt sich eine Zusammenarbeit an, die weitere Früchte tragen dürfte …









Ganz im Zeichen der Olchis von Erhard Dietl steht das zweite Festival „Buch & Bühne“ am 5. Juni 2019. Erneut haben sich der STRANDLÄUFER Verlag, die Stadtbibliothek und das Theaterpädagogische Zentrum zusammengetan, um für die Kinder ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Lesefest zu organisieren. Als neuer Partner ist der Lions Club Hansestadt Stralsund dazugekommen, der sich nach Kräften an der Organisaiton beteiligt.
Vor zwei Jahren lernten sich Jenny Erpenbeck und die Hoffmanns nach der Auszeichnungsveranstaltung zum Deutschen Buchhandelspreis 2017 in einem Taxi kennen. Jetzt ist die namhafte Künstlerin einer Einladung der Stralsunder Verleger und Buchhändler gefolgt: Am 24. August 2019 stellt sie ihr neuestes Buch „Kein Roman“ im Saal der Volkshochschule, Tribseer Damm 76, vor. In diesem Buch versammelt sie neben bisher nicht publizierten autobiographischen Texten verschiedene Beiträge und Reden zu Literatur, Kunst, Musik und Politik. Ihre Reflexionen geben Einblick in ihre Gedankenwelt und die Hintergründe ihres künstlerischen Schaffens: eine Autobiographie der ganz eigenen Art.

