Ein zauberhafter Abend

Erneut ist es dem Autor Dirk Gieselmann gelungen, das Publikum in Stralsund zu verzaubern. Am 10. April 2026 erlebten die Besucher im ausverkauften fest.saal eine gelungene Lesung aus Gieselmanns neuem Roman „Zeit ihres Lebens“. Die bittersüße Geschichte von Frieda und Georg berührte die Zuhörer, die dem Schriftsteller und seiner besonderen Art, den Text vorzutragen, reichlich Applaus zollten. Viele Gespräche schlossen sich an und endeten erst vor der Saaltür.

Auch die Organisatoren des Abends, Peter und Katrin Hoffmann vom STRANDLÄUFER Verlag, möchten sich herzlich bei Dirk Gieselmann für den zauberhaften Abend bedanken. Sie freuen sich schon auf das nächste Buch des jungen Autors. Vielleicht gibt es dann erneut ein Wiedersehen in Stralsund.

Unterdessen organisieren die STRANDLÄUFER schon die nächsten literarischen Höhepunkte: Am 10. Juli 2026 kommt Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa nach Stralsund und spricht über ihr Buch „Der Schlüssel würde noch passen“. Und am 4. September 2026 gastiert der Satiriker Max Goldt mit seinem Programm „Aber“. Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr in der Alten Eisengießerei (STiCer-Theater), Frankenstr. 61. Unter der Telefonnummer 03831/6660555 oder per Email unter info@strandlaeufer-verlag.de sind bereits Kartenvorbestellungen möglich.

Dirk Gieselmann verzauberte sein Stralsunder Publikum bereits zum zweiten Mal. Foto: P. Hoffmann

Kleingartenverein Devin organisiert Lesung mit den STRANDLÄUFER-Autoren

Der im vergangenen Jahr erschienene jüngste Stralsund-Krimi „Echte Strunken“ zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Büchern des STRANDLÄUFER Verlages. Das hat sich auch unter Stralsunder Gartenfreunden herumgesprochen, denn der satirische Krimi spielt bekanntermaßen im Kleingarten-Milieu. Der Kleingartenverein Devin hat Autor Peter Hoffmann nun zur Lesung vor Ort eingeladen: Am 28. Mai 2026 um 19 Uhr findet eine öffentliche Buchvorstellung in der Gartensparte statt. Bei Regenwetter geht’s ins Vereinsheim, bei Sonnenschein trifft man sich auf der Terrasse davor. Der Eintritt ist frei, lediglich eine Spendenbox wird herumgereicht. Nichtsdestotrotz nimmt die STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung ab sofort Platzreservierungen entgegen, um den Stuhlbedarf abzuschätzen. Das ist unter der Telefonnummer 03831/6660555 oder per Mail unter info@strandlaeufer-verlag.de möglich.

Hoher Besuch im Lädchen

Ein Bummel durch die Altstadt und ein Bad in der Menge eröffneten am 14. April 2026 den dreitägigen Besuch des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier in Stralsund. Und zu den Stationen seines Spazierganges in Begleitung von Oberbürgermeister Alexander Badrow gehörte auch die STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung.

Das Staatsoberhaupt ist ein eifriger Leser, berichteten schon seine persönlichen Mitarbeiter, die sich im Vorfeld des Besuches im Lädchen umsahen. Er lasse sich gerne ein gutes Buch empfehlen, hieß es. Mit fachkundigen Literaturempfehlungen haben die STRANDLÄUFER Katrin und Peter Hoffmann ja nun bekanntermaßen einige Erfahrung. Ihr Tip für den Bundespräsidenten, den er nach einem kurzen Rundumblick auch gleich einforderte, lautete dann: „Ausradiert? – Wie die Literatur der DDR verschwand“ von Carsten Gansel. Und natürlich ein frischer Stralsund-Krimi „Echte Strunken“, um ein bisschen Lokalkolorit zu tanken. Steinmeier kaufte beide Bücher, letztgenanntes natürlich mit persönlicher Widmung von Autor Peter Hoffmann. Und wer trägt jetzt die Tüte? „Na, ich natürlich“, antwortete der Bundespräsident sofort und trug seine Buchkäufe eigenhändig davon.

Frank-Walter Steinmeier residiert bis zum 16. April in der Hansestadt. Es handelt sich um die mittlerweile 18. „Ortszeit Deutschland“, in deren Rahmen der Bundespräsident  seinen Amtssitz für jeweils drei Tage in verschiedene Städte verlegt, um mit Menschen überall im Land in einen direkten Austausch zu kommen. Gespräche zu den verschiedensten Themen und eine Auszeichnungsveranstaltung für verdiente Bürger der Region gehören ebenso dazu wie die vielen kleinen Begegnungen am Wegesrand.

„Wir haben versucht, uns als gute Gastgeber zu erweisen. Ein solcher Besuch des höchsten deutschen Repräsentanten nützt uns allen, denn auf diese Weise macht Stralsund wieder einmal auf sich aufmerksam“, fasste Katrin Hoffmann ihren Eindruck von Steinmeiers Stippvisite zusammen. Und: „Wenn es um Bücher geht, findet man immer eine gemeinsame Sprache.“

Bundespräsdient Frank-Walter Steinmeier und Oberbürgermeister Alexander Badrow auf Stippvisite bei den STRANDLÄUFERN. Dass ein freundlicher Mitarbeiter aus dem Pressetross sich Hoffmanns Handy reichen ließ, um ein paar Schnappschüsse von dem hohen Besucher zu machen, gehört ganz selbstverständlich dazu. Vielen Dank an den unbekannten Fotografen!

YEAH!

Zunächst dachte ich, die Gattin sei von Außerirdischen ENTFÜHRT worden. Aber nein: Es handelte sich um einen überaus freundlichen vogonischen Taxifahrer, der beauftragt war, sie zur diesjährigen Preisverleihung des „Bookstore of the Universe“ auf Proxima Centauri zu kutschieren. Einer muss ja im Laden bleiben. Diese höchste Auszeichnung zu erringen, ehrt und rührt uns sehr. Es war eine ausgesprochen würdige Preisverleihung. Worten des klingonischen Vorsitzenden der Interstellaren Buchunion, Qor A´trom, folgte das gemeinsame Absingen mandalorischer Freiheitslieder sowie der Liebeshymnen vom Planeten Brodo Asogi. Im Anschluss gab es eine Badewanne voll mit belegten Broten und deutschen Riesling im Ausschank. Wir bedanken uns für alles nochmals von Herzen bei der Interstellaren Buchunion! Um nicht womöglich intergalaktischen Huddeleien, die mit Preisverleihungen durchaus verbunden sein können, Vorschub zu leisten, erfreuen wir uns dieser ultimativen Auszeichnung im Stillen und verzichten auf weitere Feierlichkeiten.

Foto: Peter Hoffmann

Herbert Lange in Ravensbrück

Die brandenburgische Kleinstadt Fürstenberg an der Havel liegt gute 150 Straßenkilometer südlich von Stralsund und ist von hier in anderthalb Stunden Fahrt zu erreichen. Vom Zentrum Berlins aus sind es über die B96 etwa 90 Kilometer.

Mit der Berliner Nordbahn benötigt man von Stralsund etwa zwei Stunden, von Berlin aus die Hälfte. Ab dem Bahnhof Fürstenberg führt ein etwa 25-minütiger Fußweg zur Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück.

In Ravensbrück errichtete die SS ab 1939 das größte Frauen-Konzentrationslager auf deutschem Gebiet. Über 120.000 Frauen und Kinder, 20.000 Männer und 1.200 weibliche Jugendliche aus über 30 Nationen wurden bis 1945 als Häftlinge registriert. Am 30. April 1945 befreite die Rote Armee das Lager, in dem rund 2.000 kranke Häftlinge zurückgelassen worden waren. Man geht davon aus, dass im Konzentrationslager Ravensbrück 28.000 Häftlinge ermordet wurden.

Herbert Lange kam Mitte 1942 nach seinem Einsatz in Posen zum Amt IV (Geheime Staatspolizei) des Reichssicherheitshauptamtes nach Berlin. 1943 wurde er dort stellvertretender Referatsleiter des Referates IV E 3 (Abwehr West – Schweiz, Frankreich, Belgien). Mit Hilfe eines eingeschleusten Spitzels gelang der Sonderkommission Lange die Enttarnung des sog. „Solf-Kreises“, einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus, die von Regimekritikern der teils liberalen, teils konservativen deutschen Eliten getragen wurde. Anfang 1944 genehmigte Himmler eine von Lange vorgeschlagene groß angelegte Verhaftungsaktion. Die meisten Mitglieder der Gruppe wurden verhaftet und hingerichtet. Nur wenige Angehörige des Solf-Kreises haben überlebt. Im Laufe des Jahres verlegte die Sonderkommission Lange aufgrund der Kriegseinwirkungen ihren Sitz in die Sicherheitspolizeischule Drögen bei Fürstenberg an der Havel. Ihre Gefangenen wurden im „Zellenbau“ des nahe gelegenen KZ Ravensbrück, aber auch in der Sicherheitspolizeischule selbst untergebracht und verhört. Bereits vor den Verhaftungen im Zuge des gescheiterten Hitler-Attentats vom 20. Juli 1944 wurden die Häftlinge in Drögen bzw. Ravensbrück „verschärft vernommen“, also geschlagen und gefoltert. Detaillierte Auskunft zu diesen Vorgängen bietet das Buch „Fürstenberg-Drögen – Schichten eines verlassenen Ortes“ von Florian von Buttlar, Stefanie Endlich und Annette Leo, erschienen in der Edition Heinrich, Berlin, 1994.

Der in diesem Kontext von Himmler in einer Rede persönlich belobigte und inzwischen zum SS-Sturmbannführer beförderte Lange hatte seine Frau und seine Töchter an diesen Ort des Verbrechens vor den Luftangriffen auf Berlin in Sicherheit gebracht. Christabel Bielenberg, die im Winter 1944/45 auf dem Weg zu ihrem in Ravensbrück inhaftierten Mann war, begegnete Langes Familie im Eisenbahnabteil auf dem Weg dorthin. Die Augen der beiden Töchter erinnerten sie an den Vater, dem sie kurze Zeit später in der Berliner Prinz-Albrecht-Straße begegnete:

„Nun konnte ich ihn erkennen. Es war nicht mehr nur eine körperlose Fistelstimme, sondern ein kleiner, untersetzter, noch jüngerer Mann mit einem birnenförmigen Kopf. Er hatte dunkles, schütteres Haar über einer hohen schmalen Stirn, rundliche Backen und einen kleinen Mund mit wulstigen Lippen. Er war gewiss keine Schönheit, aber es war der Ausdruck seiner Augen, der ihn so grauenerregend machte. Sie lagen nahe beieinander, waren sehr klein, sehr blau, sehr kalt und starrten mich intensiv und wachsam an.“

Zitiert aus: Christabel Bielenberg, Als ich eine Deutsche war, 1934 -1945, Eine Engländerin erzählt, C.H. Beck, München, 1969.

Wohl keiner der Täter aus Fürstenberg-Drögen ist nach 1945 wegen seiner Taten dort bestraft worden. Die meisten ihrer Opfer, die dort verhört und gefoltert worden waren, starben unter dem Fallbeil oder durch den Strang der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee oder wurden noch in den letzten Kriegstagen ermordet. „Die Täter, die nicht bestraft wurden – auch dies ist ein Teil der Geschichte des vergessenen Ortes in Drögen“, heißt es in dem o.g. Buch über die Sicherheitspolizeischule Fürstenberg-Drögen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges diente das etwa 50 ha große Gelände bis 1990 als Kaserne der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Von den Gebäuden steht heute nichts mehr. Lediglich ein verblasstes sowjetisches Ehrenmal kündet nahe der B96 noch von diesem Ort und seiner Geschichte.

Foto: Peter Hoffmann

Foto: Peter Hoffmann

Dirk Gieselmann erneut Gast am Strelasund

Frieda und Georg, die Lehrerin und der Handelsvertreter, sind zwei Menschen, die die Liebe nicht gesucht haben, aber von ihr gefunden werden. Sie lieben sich vom Augenblick ihrer Begegnung an. Und sie lieben sich bis ans Ende ihres Lebens – obwohl sie sich nur wenige Male im Jahr für ein paar Tage treffen. Aber vielleicht ist gerade das das Geheimnis ihrer Liebe …

Diese bittersüße Geschichte mit dem Titel „Zeit ihres Lebens“ wird der in Berlin lebende Autor Dirk Gieselmann am 10. April 2026 bei der nächsten Lesung des STRANDLÄUFER Verlages vorstellen. „Die betörend schöne Sprache dieses Romans verzaubert einen. Man lauscht eher einem Gesang als einem Text“, erklärt STRANDLÄUFER-Buchhändlerin Katrin Hoffmann, warum sie dieses Buch für eine Lesung ausgesucht hat.

Dirk Gieselmann ist indes nicht zum ersten Mal Gast in Stralsund. Er las hier bereits aus seinem Debüt-Roman „Der Inselmann“. Schon damals zeigten sich die Besucher nicht nur vom Text, sondern auch von der Art, wie der Autor ihn vortrug, begeistert. „Wir hoffen doch sehr, dass es ihm wieder gelingt, sein Publikum zu verzaubern. Auf jeden Fall ist Dirk Gieselmann auch mit seinem zweiten Roman ein ganz wunderbares Buch gelungen“, versichert Katrin Hoffmann.

Die Lesung am 10. April 2026 beginnt um 19 Uhr im fest.saal, Knieperstr. 18. Der Kartenvorverkauf ist bereits angelaufen. Reservierungen sind in der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung, Mönchstr. 38, unter der Telefonnummer 03831/6660555 oder per Email unter info@strandlaeufer-verlag.de möglich.

Michael Maar in Stralsund

Gut achtzig Literaturfreunde hingen am 30 Januar dem Schriftsteller Michael Maar im ausverkauften fest.saal in der Knieperstraße an den Lippen und folgten ihm auf seinem literarischen Streifzug auf den Spuren literarischer Details von Tolstois „Krieg und Frieden“ mit dem violetten Hündchen bis hin zu E. B. Whites berühmter Erzählung „Wilbur und Charlotte“ („Charlotte’s Web“). Unbedingter Literaturtipp für Fans des Autors: sein Band „Fliegenpapier“ mit „Vermischten Notizen“ – ein Schatzkästlein für Leser!

Foto: Peter Hoffmann

Auf das neue Jahr!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Literaturfreunde in nah und fern,

liebe Kundinnen und Kunden,

liebe Kollegen im Handel, im Verlagswesen und von der schreibenden Zunft,

liebe Freunde, Nachbarn, Helfer und Unterstützer,

ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, in dem Sie den STRANDLÄUFERN die Treue gehalten haben. Wir bedanken uns für die unzähligen anregenden und spannenden Gespräche in unserem Lädchen, wo es um gute und weniger gute Bücher, interessante literarische Themen und Autoren ging. Wir sind dankbar für die Begegnung mit wunderbaren Autoren wie Christoph Hein oder Michael Kumpfmüller. Wir sind unseren Lesern dankbar, die unsere beiden neuen Bücher „Das Geheimnis der grauen Mönche“ und „Echte Strunken“ so überaus positiv aufgenommen haben.

Wir bedanken uns für die vielen Geschenke und Aufmerksamkeiten, die uns in der Adventszeit erreichten. Die Krönung war der Brief eines geheimen Weihnachtswichtels, der uns seine Identität leider nicht enthüllen wollte. Allerdings verriet der Brief, der vor allem das schön gestaltete Schaufenster und die Bücherauswahl lobte, dass es sich um eine Puppenhaus-Bauerin handelte. Lieber Weihnachtswichtel, bitte melden Sie sich doch bei uns. Vielleicht gestalten wir auch mal ein gemeinsames Schaufenster mit Ihren Puppenhäusern? Das wäre doch ein tolles Projekt für 2026!

Und jetzt erheben wir unser Sektglas: Stoßen Sie gemeinsam mit uns an auf das neue Jahr, auf viele neue spannende Bücher und neue Gespräche in unserem Literaturlädchen!

Ihre STRANDLÄUFER, Katrin und Peter Hoffmann

Ein „großer Literaturverführer“ zu Gast in Stralsund

Mit dem Germanisten Michael Maar eröffnet die STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung das Lesungsjahr 2026. Der namhafte Literaturkritiker und Bestseller-Autor kommt am 30. Januar 2026 nach Stralsund, um sein neuestes Buch „Das violette Hündchen“ vorzustellen. Darin lädt Maar den Leser zu einem Spaziergang durch die Weltliteratur ein – auf der Suche nach schönen Details. Auf sehr charmante Weise beweist der exzellente Literaturkenner, dass nicht nur der Teufel im Detail steckt, sondern auch das Geheimnis großer Bücher. Und er öffnet uns gerne die Augen dafür. So offenbart Michael Maar beispielsweise, wie sich die Methode Sherlock Holmes‘ von derjenigen Sigmund Freuds unterscheidet, welches deutsche Vorbild hinter Nabokovs Lolita hervorschimmert oder worum es in Stevensons „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ und in Stokers „Dracula“ eigentlich geht. Was missfiel Mark Twain an Jane Austen, und wie nimmt Virginia Woolf in „Mrs. Dalloway“ ihr eigenes Schicksal vorweg? Daniel Kehlmann, Jonathan Franzen, Salman Rushdie: Auch in den Werken der Gegenwart funkeln die Details. Und das violette Hündchen? Es taucht ganz beiläufig in Tolstois „Krieg und Frieden“ auf – und begleitet uns durch das Buch. Der Autor beweist dabei einmal mehr, dass er selbst ein großartiger Erzähler ist. Und nach dem Lesen hat man sofort Lust, im eigenen Bücherregal die großen Namen hervorzuziehen und selbst noch einmal hineinzuschauen. Nicht umsonst nannte Elke Heidenreich ihn „einen großen Literaturverführer“.

Michael Maar, Jahrgang 1960, dürfte die Liebe zum Lesen in die Wiege gelegt worden sein, denn er ist der Sohn des namhaften Kinderbuch-Autors Paul Maar. Ausgezeichnet mit vielen Preisen, lebt Michael Maar heute mit zwei Kindern in Berlin.

Die Stralsunder Lesung am 30. Januar 2026 beginnt um 19 Uhr im fest.saal in der Knieperstr. 18. Der Ticket-Verkauf in der STRANDLÄUFER Verlagsbuchhandlung, Mönchstr. 38, hat bereits begonnen. Reservierungen sind unter Tel 03831/6660555 oder per Mail unter info@strandlaeufer-verlag.de möglich.

Ein Wettbewerb für Leseratten

Zum Vorlesewettbewerb der 6. Klassen trafen sich kürzlich acht Kandidaten des Schulzentrums am Sund. Die Schülerinnen und Schüler hatten auch einige Fans mitbringen dürfen, so dass der extra hergerichtete Klassenraum gut gefüllt war. Jeder Teilnehmer stellte in der ersten Runde ein Buch eigener Wahl vor und las daraus drei Minuten vor. Dabei kamen Klassiker von Kirsten Boie und Michael Ende ebenso zum Vortrag wie Titel von Maja Ilisch oder Paluten. In der zweiten Wertungsrunde musste dann reihum drei Minuten aus einem fremden Text vorgelesen werden. Die Jury hatte dafür „Rudi Rüssel“ von Uwe Timm ausgewählt, was für die Zuhörer sehr unterhaltsam war.

Die Jury setzte sich übrigens aus einer Lehrerin, vier Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen und der STRANDLÄUFER-Autorin Katrin Hoffmann zusammen. Letztere durfte nicht nur Punkte für Lesesicherheit, Textwahl und Interpretation verteilen, sondern der STRANDLÄUFER Verlag ist schon seit einigen Jahren Sponsor des Vorlesewettbewerbs im Schulzentrum am Sund. „Es ist mir eine große Freude, auf diese Weise das Lesen zu fördern. Bei diesem Wettbewerb merkte man, dass da nicht nur gute Vorleser am Start waren, sondern erfahrene Leser, die für ihre Bücher brannten“, zeigte sich Katrin Hoffmann begeistert.

Die diesjährigen Teilnehmer des Vorlesewettbewerbs im Schulzentrum am Sund gingen alle mit einem „Überraschungsbuch“ nach Hause, gestiftet vom STRANDLÄUFER Verlag.
Foto: Schulzentrum am Sund

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