Gelungenes Klosterfest

STRANDLÄUFER-Verleger Peter Hoffmann – zum Klosterfest zünftig in Mönchskutte – beim Fachsimpeln mit seinem Kollegen Michael Handwerg von der Edition Pommern. Foto: K. Hoffmann
Mehrere Hundert Besucher begaben sich am ersten Juni-Wochenende auf Entdeckungstour im Johanniskloster, dessen Tore zum zweiten Mal für das Klosterfest der Vereine und Kulturschaffenden von Stralsund geöffnet waren. Unter Federführung des Bürgerkomitees „Rettet die Altstadt“ bereicherten zahlreiche Initiativen das Fest. So berichteten Förder- und Traditionsvereine anschaulich von ihrer Arbeit, boten Musik und Verköstigung, Literatur, Kunst und Geschichte, Basteln, Kunsthandwerk und immer wieder Führungen durch die altehrwürdige Anlage. Der Geschichtsverein Stralsund hatte historische Aufnahmen vom Johanniskloster zu einer Bilderschau zusammengestellt, die einen Rückblick auf die wechselvolle Geschichte des mittelalterlichen Klosters gewährte. Die Fördervereine der Volkswerft und des Marinemuseums Dänholm waren dicht umlagert. Und beim gerade erst gegründeten Bogenschützenverein der Hansestadt konnte man selbst mal versuchen, einen Pfeil ins Ziel zu lenken.
Die Stadtverwaltung unterstützte die Initiative nach Kräften und übernahm unter anderem die Druckkosten für Plakate und Flyer. Am Sonntag wurde zudem der Welterbetag begangen. Aus diesem Anlass eröffnete Oberbürgermeister Alexander Badrow das Festgetümmel mit einer Ansprache im Chor des Klosters.
Auch der STRANDLÄUFER Verlag beteiligte sich gern am zweiten Klosterfest in St. Johannis. Der Büchertisch mit historischen Titeln aus dem Verlagsprogramm war für viele Besucher interessant. Und am Samstag lasen die Autoren Katrin und Peter Hoffmann ein Stück aus ihrem Roman „Des Henkers Knecht“, der gut in das historische Ambiente passte. Die zweite geplante Lesung am Sonntag fiel dann allerdings den Wetterkapriolen zum Opfer. Ein kräftiges Gewitter beendete das Fest leider vorzeitig.
Doch davon lassen sich die engagierten Vereine nicht entmutigen. Sie richten nun ihren Blick auf das nächste Jahr, wenn es eine Neuauflage des Klosterfestes geben soll.