MDR-Podcast „NS-Cliquen: von Menschen und Mördern“

Quelle: MDR – Grafik: Marie Ronniger
„Warum wurden Menschen während der NS-Zeit zu Tätern und Täterinnen? Und was heißt das eigentlich: Täterschaft? Der Podcast „NS-Cliquen: von Menschen und Mördern“ geht ganz persönlichen Geschichten auf den Grund, Biografien von Frauen und Männern, die durch ihre Beteiligung Gewalt und Massenmord aufrechterhalten oder sogar ausgeübt haben. Nicht jede oder jeder von ihnen führte eine Waffe. Der Historiker Dr. Stefan Hördler von der Universität Göttingen und die Wissenschaftsjournalistin Janine Funke tauchen in diese persönlichen Lebenswege ein. Sie sprechen darüber, wie die Verbindungen zur NSDAP, SS oder Gestapo zustande kamen, welche Netzwerke die Menschen knüpften und wie ihnen diese Seilschaften während der NS-Herrschaft nützten. In den Staffeln 1 und 2 geht es um Personen, die auf vielfältige Weise ins KZ-System verwickelt waren. Sei es als Wachmann oder Kommandant, als Mitarbeiter der Gestapo oder als Spezialist für Hinrichtungen, als Sekretärin, Ehefrau oder Baufirma. Die neue dritte Staffel zeigt Menschen, die im Zweiten Weltkrieg in den deutschbesetzten Gebieten Polens und der Sowjetunion für Morde in Dörfern, Städten und Ghettos verantwortlich waren. Und blickt zugleich auf die Genese der Ermordung von Menschen mit Behinderung und des Holocaust. Der erste und einzige Podcast bei ARD Sounds über die Täter und Täterinnen der NS-Zeit – jetzt mit neuen Folgen!“
Zitat: MDR
Auf den Podcast „NS-Cliquen“ wurden wir von einer Kundin im Buchladen aufmerksam gemacht, die gerade das Museumshaus besucht hatte und mit der wir über unsere Postkarte mit dem QR-Code auf Herbert Lange und die Bedeutung von Tätergeschichten ins Gespräch kamen.
Der Podcast versteht sich als Forschungsformat und lädt zur kritischen Auseinandersetzung ein. Die Millionenzahl der Abrufe zeigt, wie aktuell das Thema ist.
Eine Fortsetzung der Reihe ist in Vorbereitung.
MDR-Website / ARD Audiothek: Hören Sie alle Folgen direkt im Web oder über die ARD Audiothek App.
Gängige Podcast-Plattformen: Der Podcast ist auch bei Spotify, Apple Podcasts und via RSS-Feed verfügbar
Herzlichen Dank an Herrn Dr. Stefan Hördler von der Universität Göttingen, der aus Stralsund stammt und selber bereits zu Herbert Lange geforscht hat, sowie an Frau Susann Reich vom Mitteldeutschen Rundfunk für die freundliche Unterstützung.