Gelungener Auftakt für das Lesungsjahr 2025
Mit gleich zwei Lesungsabenden eröffnete der STRANDLÄUFER Verlag das literarische Jahr 2025: Am 24. Januar begeisterte Michael Kumpfmüller das Publikum im ausverkauften fest.saal, wie das alte Brauhaus jetzt heißt. Die Geschichte von Franz Kafkas und Dora Diamant in „Die Herrlichkeit des Lebens“ erntete viel Beifall. Kumpfmüller erzählte auch sehr unterhaltsam über die Entstehung des gleichnamigen Filmes, der rund 10 Jahre nach dem Erscheinen des Buches entstand und im vergangenen Jahr sehr erfolgreich Kino-Premiere feierte. Aus diesem Anlass hatte der Autor noch einmal eine umfangreiche Lesereise mit dem Roman absolviert, die in Stralsund ihren Abschluss fand. Und der war gelungen, befanden sowohl Kumpfmüller als auch das Stralsunder Publikum.

Michael Kumpfmüller bei der Lesung in Stralsund.
In der gleichen Woche absolvierten die STRANDLÄUFER-Autoren Peter und Katrin Hoffmann auch die Stralsund-Premiere ihres neuesten Romans „Das Geheimnis der grauen Mönche“. Am 21. Januar mussten immer wieder weitere Stühle in den Saal der Kreisvolkshochschule getragen werden, bis alle Interessenten einen Platz gefunden hatten. Unter ihnen befanden sich viele historisch Interessierte, denn die Geschichte dreht sich vor allem um den Kampischen Hof, ein Kleinod der Stadtgeschichte. Das denkmalgeschützte Objekt in der Mühlenstraße steht seit langem leer, es fehlt an machbaren Ideen und dem entsprechenden Geld für eine neue Nutzung. Trotzdem plädieren die Autoren dafür, das einmalige Bauensemble nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen, sondern den Stralsundern zu bestimmten Anlässen zugänglich zu machen. Die beiden Autoren wünschen sich, dass ihr neuestes Buch – wie gewohnt eine unterhaltsame und gut recherchierte Mischung aus Stralsund-Krimi und historischem Roman – den Kampischen Hof einmal mehr ins öffentliche Bewusstsein rückt.
Auch das Stralsund-TV war Gast der Buchpremiere und teilt dieses Anliegen, wie aus dem wenige Tage später ausgestrahlten Beitrag hervorgeht. Hier der Link zur zum Beitrag des Lokalfernsehens auf Youtube: